Schlagwortarchiv für: Steuerberater München

Bauabzugsteuer – die „übersehene“ Pflicht für fast alle Unternehmer (auch für Vermieter und Kleinunternehmer!)

Besonders „auf dem Bau“ entgehen dem Staat jährlich immense Steuerzahlungen. Deshalb greift für diesen sensiblen Sektor ein eigenes Quellensteuer-System, die Bauabzugsteuer nach §§ 48–48d EstG.

Sobald ein Unternehmer Bauleistungen bezieht, also Bauleistung einkauft, muss grundsätzlich 15 % des Bruttobetrags (Nettoentgelt plus Umsatzsteuer) als Steuer für den Bauunternehmer einbehalten und an dessen Finanzamt abführen. Weiterlesen

E-Rechnung ab 2027: Das müssen Unternehmer wissen

Bereits seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen E-Rechnungen empfangen können.

Ab 1. Januar 2027 wird auch die Ausstellung von E-Rechnung für viele Unternehmen verpflichtend.

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Minijobber und Rentenversicherung: Neue Wahlmöglichkeit ab 1. Juli 2026 – Was Arbeitgeber und Minijobber jetzt wissen müssen

Ab dem 1. Juli 2026 bekommen Arbeitgeber mit Minijobbern ein neues Thema auf den Tisch: Beschäftigte in geringfügig entlohnten Beschäftigungen, die sich bislang von der Rentenversicherungspflicht haben befreien lassen, können diese Befreiung einmalig für die Zukunft aufheben und in die Rentenversicherungspflicht zurückkehren. Weiterlesen

Steuerfalle – Ordnungsgemäße Rechnungen und Verträge

Tagtäglich „flattern“ Eingangsrechnungen (Papier, digital bzw. als E-Rechnung) in den Laden. Für viele Ladner ein extremer Liquiditätsabgang.

Viele vergessen aber, dass sie mit dem Vorliegen einer ordnungsgemäßen Rechnung bares Geld in Ihren Händen halten, nämlich exakt in Höhe der ausgewiesenen Umsatzsteuer! Deshalb neben der Überprüfung, ob der ausgewiesene Lieferumfang der Realität entspricht, sollte unbedingt auch geprüft werden, ob die vorliegende Rechnung überhaupt eine ordnungsgemäße Rechnung im Sinne des Umsatzsteuergesetzes ist. Weiterlesen

Gehaltserhöhung – Optimal gestalten

Gehaltserhöhungen stehen an und Sie fragen sich, wie Sie diese so gestalten können, dass unterm Strich tatsächlich mehr bei den Mitarbeitenden ankommt?

Mit einer geschickten Gestaltung der Vergütung lässt sich eine Win-win-Lösung schaffen: Weiterlesen

Belegausgabepflicht an der Kasse

Die sogenannte Belegausgabepflicht ist ein zentraler Baustein des Kassengesetzes.

Seit dem 1. Januar 2020 müssen bei Geschäftsvorgängen Belege ausgegeben werden – entweder in Papierform oder elektronisch. Weiterlesen

Aufladen des Firmenwagens (E-Auto / Hybrid) – Änderungen zum 01.01.2026

Änderungen zum 01.01.2026 – Abschaffung Pauschaler Ausgagenersatz

Bisher konnte der Arbeitgeber – durch Pauschalen – über den Lohn privat entstandene Stromkosten erstatten. Seit dem 1.1.2026 ist eine pauschale Erstattung nicht mehr möglich. Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer die Stromkosten für das Laden des Dienstwagens in den privaten Räumlichkeiten weiterhin steuerfrei erstatten, allerdings nur noch auf Basis der tatsächlich entstandenen und nachgewiesenen Kosten.

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Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben (Sachentnahmen von Unternehmern) für das Kalenderjahr 2026

Für den Einzelhandel gibt es für den Unternehmer die Möglichkeit private Sachentnahmen aus dem Unternehmen mit pauschalen Sätzen buchhalterisch zu erfassen.

Dies gilt auch für das Kalenderjahr 2026.

Die Pauschbeträge ermöglichen eine vereinfachte monatliche Verbuchung privater Warenentnahmen, ohne dass einzelne Entnahmen aufgezeichnet werden müssen (§ 148 AO). Weiterlesen

ACHTUNG – Änderungen bei der umsatzsteuerlichen Behandlung von Geschenkekörben und Warenzusammenstellungen. – Das wertmäßige Gepräge und die richtige Steuersatzanwendung

Die umsatzsteuerliche Behandlung von Geschenkekörben und ähnlichen Warenzusammenstellungen sorgt in der Praxis immer wieder für Unsicherheiten. Insbesondere stellt sich die Frage, wann pauschal mit 7 % oder 19 % Umsatzsteuer abgerechnet werden darf und wann eine Aufteilung der einzelnen Bestandteile erforderlich ist. Im Folgenden werden die Grundsätze anhand von Beispielen erläutert. Zudem wird auf die aktuelle Rechtslage zum Dienstleistungscharakter eingegangen. Weiterlesen

Ausmisten und Aufbewahrung Ihrer Buchhaltungsunterlagen/-daten – Was Sie ab 2026 beachten müssen!

Bewahren Sie Ihre Buchhaltungsunterlagen noch in Papierform auf oder sind Sie bereits auf digitale Prozesse umgestiegen? Mit dem Bürokratieentlastungsgesetz III und der Anpassung von rechtlichen Vorgaben, etwa durch das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 30.04.2025, wurden entscheidende neue Weichen gestellt. Seit dem 1. Januar 2025 wurde die Aufbewahrungsfrist für Buchungsbelege von 10 auf 8 Jahre verkürzt. Daneben ist nun auch die Archivierung von E-Mails geklärt. Weiterlesen