Das elektrische Lastenrad im Unternehmen

Fahrräder-erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie sind in allen Bereichen zu finden. So werden Sie betrieblich eingesetzt, vom Unternehmer sowohl betrieblich als auch privat genutzt oder den Mitarbeitern für private Zwecke überlassen.

Für elektrische Lastenräder, ,die zu mindestens 90 Prozent betrieblich genutzt werden, kann - unter bestimmten Bedingungen (Ergebnis 2020 < 200.000 Euro) - bereits im Vorfeld ein sogenannter Investitionsabzugsbetrag in Höhe von 50 Prozent der Anschaffungskosten steuermindernd geltend gemacht werden. Nach Anschaffung ist dann eine weitere Sonderabschreibung (unabhängig von Ihrem Betriebsergebnis) auf den Restwert zusätzlich in Höhe von so Prozent möglich.

Beispiel:

Sie planen die Anschaffung eines elektrischen Lastenrads im zweiten Halbjahr 2021. Dies ist Ihnen bereits bei Erstellung Ihres Jahresabschlusses 2020 bekannt. Die voraussichtlichen Anschaffungskosten belaufen sich auf 5.000 Euro. Die zeitnahe Steuerreduzierung ermittelt sich wie folgt:

2020:

Bildung eines Investitionsbetrags in Höhe von 2.500 Euro (= so % der Anschaffungskosten) Steuerersparnis: 2.500 Euro x 44 Prozent (bei hohem Betriebsergebnis) = 1.100 Euro Steuerreduzierung

2021:

Sonderabschreibung für elektronische Lastenräder Restwert 2.500 Euro x 50 Prozent Sonderabschreibung x 44 Prozent Steuern = 550 Euro Steuerreduzierung

50 %

der Kosten können bereits im Vorfeld geltend gemacht werden.

Steuerersparnis: 2.500 Euro x 44 Prozent (bei hohem Betriebsergebnis) = 1.650 Euro Steuerreduzierung

Daneben kann auch noch die übliche anteilige Abschreibung in Höhe von 10 Prozent pro Jahr anteilig je nach An schaffungszeitpunkt geltend gemacht werden.

 

Mein Tipp:

Liebäugeln Sie schon länger mit einem betrieblichen lastenfahrrad, so nutzenSie Ihr aktuell hohes Abschreibzungspotenzial samt hohen Szeuersätzen.